Kirche St. Georg aus dem 14. Jahrhundert mit dem Epitaph derer von Seinsheim
Schloss Seehaus Seehaus erstmals urkundlich 1300 erwähnt, früher auch " Haus im See" genannt, kam schon früh in Seinsheimschen Besitz. Es stand, im Gegensatz zu fast allen Seinsheimschen Burgen und Schlössern in Franken, auf einer Insel in der Mitte eines großen Sees. Auf 4 Seiten von einer hohen Mauer umgeben und an 4 Ecken noch Festungshügel mit Festungstürmen armiert, gab dies der gesamten Anlage im 15. und 16. Jahrh. den Charakter einer Festung. Im Bauernkrieg wird die Wasserburg Seehaus ausgebrannt und zerstört. Nach 1553 wurde Seehaus von Georg Ludwig von Seinsheim wieder aufgebaut. Von den Schweden im Jahr 1632 niedergebrannt und ab 1641 notdürftig wieder hergestellt, ging es 1655 an die Grafen zu Schwarzenberg über und wurde von diesen wieder vollständig ausgebaut. 1780 erhielt Seehaus sein jetziges Aussehen. Ab 1800 wurde die Wasserfläche trocken gelegt und in Wiesen umgewandelt. Heute sind in dem Privatbesitz mehrere Wohnungen untergebracht und gelegentlich finden Konzerte (Fränkischer Sommer) statt und in der Kapelle sind zu bestimmten Anlässen Gottesdienste für katholische Gemeindeglieder.
Dorferneuerter Ortskern
Naturschutzgebiet Höllern (Sieben Buckel) mit einem der größten Gipshöhlensysteme Süddeutschlands.
Burgruine Hohenkottenheim Ehemals hochragende Burg mit grünlich-hellen Mauerwerk aus den vorhandenen Steinbrüchen, schaute weit in die nach 3 Seiten freie Landschaft hinaus.1171 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Burg auf dem Innenbereich einer ehemaligen Fliehburg der Frankensiedler entstanden ist. Im Bauernkrieg kam Hohenkottenheim glimpflich davon und wurde im Jahr 1525 von Georg Ludwig, dem Älteren wieder Instand gesetzt. Im "Markgräfler Krieg" 1552/53 von Landsknechten des Markgrafen Albrecht Alcibiades , unter Hauptmann Stöckel, niedergebrannt. Mit dem Wiederaufbau des Schlosses wurde 1590 begonnen, es ist aber später einem großen Brand zum Opfer gefallen.
Mühlenbrunnen und Mühle in Markt Nordheim
Herbolzheim
Zwei Michaelskirchen, wieder aufgebaut nach der Zerstörung 1945
Turmhügel, ehemals mit breitem Wassergraben, eine früh-mittelalterliche Wehranlage
Ehequelle
Osingmuseum im früheren Schulhaus Öffnung u. Führung nach Voranmeldung (Tel. 09842/8794 Alt-Deiniger oder 09842/2978 Rudolph) Hier findet der Besucher eine umfassende Information über die Entstehung, Brauchtum, Flora, Fauna des Kulturdenkmals. In der Ortsmitte, vor dem Osingmuseum, steht ein Brunnen, dessen Trog die 4 Osingzeichen zeigt.
Freimarkung Osing Seit Jahrhunderten findet in allen Jahren, die mit einer 4 enden, die Osingverlosung statt. Der Osing, eine Hochfläche, umgrenzt von den Gemarkungen der Ortschaften Herbolzheim, Humprechtsau, Krautostheim und Rüdisbronn, umfasst 703 Tagwerk, zum Teil landwirtschaftlich genutzt. Der Höhenzug ist Teil des fränkischen Schichtstufenlandes, geprägt durch den Wechsel von tonigem "Keuper" mit harten Steinmergel- und Sandsteinlagen.
Brunnen mit Osingzeichen
Ortsdurchfahrt Herbolzheim
Ulsenheim
Jakobskirche von 1729 nach Zerstörung 1945 wiedererrichtet, ehemalige Wehrkirchenanlage
Wildberg, ein ehemals seinsheimisch - schwarzenberger Sitz, später Refugium des Historikers und Literaten Friedrich Wencker-Wildberg
Gollachquelle
Gollachquelle
Die 3 Stelen geben Auskunft über das aktive Dorfleben der Ulsenheimer, sowie die internationalen Partnerschaften.